Eine offene Leistenbruchoperation bedeutet, dass die Operation nach einem bis zu 8 cm langen Schnitt in der Leistenregion "am offenen Bauch" durchgeführt wird. Anders bei der minimal-invasiven bzw. endoskopischen Technik, bei der drei sehr kleine Schnitte gesetzt (5 mm und 10 mm) werden. Durch diese Schnitte werden dann die Arbeitskanäle für das Endoskop mit der Optik und die nötigen Instrumente eingebracht.
Diese Operationsmethode wird meist bei jungen Patienten mit kleinen einseitigen Leistenbrüchen angewendet.
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Nach einem Schnitt in der Leiste (ca. 4-6 cm lang) werden die gesunden Gewebeschichten durchtrennt, bis die Bruchlücke in der Tiefe freigelegt ist. Der Bruchsack wird in die Bauchhöhle zurückplatziert. Anschließend wird die Hinterwand des Leistenkanals durch Doppelung bestimmter Schichten der Bauchwand verstärkt. Die Operation kann mit örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder mit einer Vollnarkose durchgeführt werden; im Fall der örtlichen Betäubung bekommt der Patient zusätzlich ein Beruhigungsmittel, so dass er sich in einer Art "Dämmerschlaf" befindet. |
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Diese Methode wird meist bei älteren Patienten angewendet.
Bei dieser ebenfalls offenen Operation wird die Hinterwand des Leistenkanals durch ein Kunststoffnetz verstärkt.
Auch diese Operation kann mit örtlicher Betäubung oder mit einer Vollnarkose durchgeführt werden; im Fall der örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie) bekommt der Patient zusätzlich ein Beruhigungsmittel, so dass er sich in einer Art "Dämmerschlaf" befindet.